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BRASILIEN
Hauptstadt (Capital City): Brasilia
Landesvorwahl: +55 (0055) ( Vorwahl.de)
Amtssprache: Portugiesisch
Währung: 1 Real (R$) = 100 Centavos
Geogr. Lage:
Breitengrad (Latitude): 22 ° Sued
Längengrad (Longitude): 43 ° West
Nationalfeiertag: 07.09.
Zeitzone: MEZ 4 bis 6 h (von Osten nach Westen)
Fläche: 8547404 km2
Küstenlänge: rund 9655 km
Einwohner: (2001) 169,2 Mio.
nordsüdliche Länge: 4 345 Kilometer
ostwestliche Breite: 4 330 Kilometer
(amtlich portugiesisch República Federativa do Brasil, deutsch Föderative Republik Brasilien), Bundesstaat in Südamerika, umfasst als fünftgrößtes Land der Erde die östliche Hälfte (47%) des Kontinents, grenzt im Norden an Venezuela, Guyana, Surinam und Französisch-Guayana, im Osten an den Atlantischen Ozean, im Süden an Uruguay, im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien und Peru sowie im Nordwesten an Kolumbien. Zu Brasilien gehören noch mehrere Inseln im Atlantik.
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Die weiten Hochlandflächen (das Brasilianische Bergland) sowie das Flußgebiet des Amazonas sind die charakteristischen Landschaften Brasiliens.
Die brasilianische Küste ist 9655 Kilometer lang und weist vor allem im Norden relativ regelmäßige Konturen auf. Im Süden gibt es einige Buchten, die als natürliche Häfen dienen, insbesondere die Buchten von Rio de Janeiro, Salvador und Recife. Die Region um São Paulo ist von der fruchtbaren, beinahe roten terra rosa geprägt.
Staat und Recht in Brasilien:
Ein Touristenvisum bekommt man bei der Einreise, es ist 90 Tage gültig. Nach Vorlage von einem gültigen Rückflugticket und Nachweis ausreichender finanzieller Mittel, kann es nach Ablauf der 90 Tage auf maximal 180 Tage verlängert werden.
Ein befristetes Visum "Visto Temporário" muss bei den zuständigen Stellen in Brasilien beantragt werden. Die in Brasilien benötigte Arbeitserlaubnis muss vom künftigen Arbeitgeber beim brasilianischen Arbeitsministerium beantragt werden. Dieser Antrag ist zusammen mit dem Arbeitsvertrag vorzulegen. Das zuständige Konsulat im Ausland kann das Visum erst ausstellen, wenn die Genehmigung des Ministeriums vorliegt. Der Antrag auf Arbeitserlaubnis für einen Arbeitsvertrag mit einer brasilianischen Firma, wird vom zukünftigen Arbeitgeber bei der Behörde "CGIg - Coordenação de Imigração do Ministério de Trabalho" für Einwanderungsfragen gestellt.
Für den Gegenwert von mindestens US$ 50.000,- (in eine brasilianische Firma investiert)oder eine Firma mit diesem Startkapital gründen und nachweislich 10 neue Arbeitsplätze über einen Zeitraum von fünf Jahren schaffen, können Sie ein Dauervisum bekommen, ebenso Rentner über 60 Jahre mit einem nachgewiesenen Einkommen von mindestens US$ 2.000,- besteht ebenfalls die Möglichkeit.
Weitere Informationen erhalten Sie bei dem Konsulat.
Die Möglichkeit für eine Daueraufenthaltsgenehmigung ist nach wie vor die Familienzusammenführung, di Heirat mit brasilianischem/r Partner/in, und wenn Sie ein brasilianisches Kind haben.
Bevölkerung
Brasilien ist das bevölkerungsreichste Land Südamerikas. Nach statistischen Angaben überwiegen mit etwa 54% der Bevölkerung Weiße (im Süden bis 85%), 40% sind Mischlinge (Mulatten, Mestizen, Cafusos), 5% Schwarze, 0,5% Asiaten (Japaner), 0,2% Indianer.
In Wirklichkeit überwiegen die Mischlinge. Die ethnischen Grenzen sind fließend, die latent vorhandenen Rassenprobleme sind eher sozialer Art. Die indigenen Völker (noch etwa 200000-250000) leben in kleinen Gruppen v.a. im Amazonasgebiet und sind in ihrer Existenz bedroht. Eingewandert sind seit Beginn der Kolonialzeit v.a. Portugiesen. Im 19.Jahrhundert kam es zu lebhafter Einwanderung, zunächst von Deutschen und Italienern, dann v.a. von Polen, aber auch von Arabern und Japanern.
Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte ist mit 20 Einwohnern je km2 gering, doch ist die Verteilung sehr ungleichmäßig. In den Küstenregionen des Nordostens, Südostens und Südens leben auf rund 35% der Fläche rund 90% der Gesamtbevölkerung. Der massive Zustrom v.a. der Einwohner des Nordostens in die wirtschaftlich entwickelten Gebiete des Südostens führte zu einem starken Anwachsen der Elendsviertel (Favelas) in den Großstädten, die ein soziales Problem darstellen. Etwa 75% der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, weit über 20%, mit ständig zunehmender Zahl, verschiedenen protestantischen Kirchen, unter denen die Pfingstkirchen besonders stark im Wachsen begriffen sind. Die jüdische Gemeinschaft zählt rund 100000 Mitglieder. Es besteht eine achtjährige allgemeine Schulpflicht ab dem siebenten Lebensjahr. Die Analphabetenquote beträgt 15%. Es gibt rd. 900 Hochschulen, darunter über 100 Universitäten.
Klima
Brasilien ist ein überwiegend tropisches Land mit Differenzierungen vom innertropischen Äquatorialklima (im Norden) über das Klima der wechselfeuchten Tropen bis zum subtropischen Klima (im Süden).
Die Klimazonen Brasiliens reichen von tropisch bis gemäßigt. Die Durchschnittswerte in Brasília für die Monate Januar und Juli liegen bei 22,3 °C und 19,8 °C.
Im Vergleich dazu in Rio de Janeiro für dieselben Monate Temperaturen von 28,5 °C und 19,6 °C .
Die jährliche Durchschnittsniederschlagsmenge beträgt in Brasília 1 600 Millimeter, in Rio de Janeiro 1 800 Millimeter. Tropisches Klima herrscht überwiegend in den niederen Küstenregionen im Norden, wobei die Meereswinde einen mäßigenden Einfluß auf die hohen Temperaturen und die Feuchtigkeit ausüben. Der jährliche Niederschlag in diesem Teil des Küstenstreifens variiert zwischen 1 000 und 2 300 Millimeter. In der südlichen Küstenregion ist das Klima je nach Jahreszeit starken Schwankungen unterworfen. Ganz im Süden wurden Temperaturen bis -5,6 °C aufgezeichnet. Frost in diesem Landesteil ist keine Seltenheit.
In der südlichen Küstenregion liegt die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge bei 1 016 Millimetern. In den östlichen zentralbrasilianischen Hochebenen herrscht subtropisches Klima, wegen der relativen Hochlage sind die Tagestemperaturen jedoch sehr unterschiedlich und die Nächte kalt. In Bergregionen des Südens und Westens sind die Niederschläge relativ stark. Die Temperaturen in den südöstlichen Bergregionen reichen von subtropisch bis gemäßigt.
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